F-35: Die Rüge kam zu spät, um noch etwas zu ändern
Die GPK-N rügt die F-35-Beschaffung scharf – eine Woche später finanziert der Nationalrat das Projekt fast unverändert weiter und lehnt zusätzliche Munitionsreserven ab.
Die GPK-N rügt die F-35-Beschaffung scharf – eine Woche später finanziert der Nationalrat das Projekt fast unverändert weiter und lehnt zusätzliche Munitionsreserven ab.
Bundesrat, Ständerats-Kommission und Parlament bewegen die Armee-Finanzierung gleichzeitig: 1,07 Mrd. Zusatzkredit, MWST-Kompromiss mit 6 Jahren mehr Bindung. Entscheid ab 14. September.
Der Bundesrat nennt es «Sicherheitsbeitrag», nicht Steuererhöhung: 0,5 Prozentpunkte mehr Mehrwertsteuer ab 2028 sollen 24 Milliarden Franken Aufrüstung finanzieren — und kommen vors Volk.
Innerhalb von zehn Tagen rückt die Schweiz zwei Militär-Kooperationen näher — beide Male vorgestempelt «mit der Neutralität vereinbar». Sechs Wochen vor der Abstimmung.
armasuisse meldet 73 % Gegengeschäfte beim F-35 — doch angerechnet ist erst gut ein Drittel. Die 73 sind das Schaufenster, die 34 der Stand. Mit Nachbar-Blick (FR/DE).
Rüstungschef Loher beziffert eine stille Vorauszahlung von fast 500 Mio an die USA — und legt offen, was der F-35-Kauf wirklich kostet: Verhandlungsmacht. Neu mit Nachbar-Blick (DE/FR).
Das Parlament spricht Rekordsummen für die Armee — während F-35, Drohnen und Nachrichtendienst zeigen, wo es wirklich hakt.